Vorschau: ANKUNFT BERLIN, ARG28 und zwei Wiederaufnahmen

Mit Beginn der Sommerpause ein kleiner Blick auf die Spielzeit 2016/17:

ANKUNFT BERLIN. 1917-2017 erzählt von sieben Menschen, deren Biographien sich in einem Punkt kreuzen, aber hundert Jahre durchmessen und in verschiedenen Teilen der Welt beginnen: in Indochina, im osmanischen Reich, in der Sowjetunion, in Jugoslawien, in Galizien, in Schlesien, im Sudentenland. Ein imaginäres Museum der verlorenen Dinge auf der Theaterbühne, ein Stück von Flucht und Vertreibung, und: vom Ankommen. Die Uraufführung im Künstlerhaus Bethanien ist für das Frühjahr 2018 geplant. [Mehr…]

Die Uraufführung von ARG28. DAS HAUS UND DER TURM DER TURM DER BLAUEN PFERDE soll ebenfalls im Frühjahr 2017 stattfinden. In Kooperation mit dem HdJ Zehlendorf, dem Haus am Waldsee sowie der Gedenkstätte Deutscher Widerstand gehen hier Schülerinnen und Schüler der Geschichte eines Ortes auf den Grund: der Argentinischen Allee 28, dem heutigen Haus der Jugend. Wer wohnte hier, über wen erzählen wir, was erzählen wir damit – auch über uns? Und was hat das alles mit dem Schicksal und Verbleib des weltberühmten Gemäldes von Franz Marc zu tun? [Mehr…]

Zu guter Letzt werden auch DAS SPIEL VON DINA UND JOVAN und DIE LEBEN DES BERL KOSTINSKI erneut zu sehen sein, voraussichtlich im Dezember 2016 und im Januar 2017. Mehr darüber zu gegebener Zeit an dieser Stelle – bis dahin viele Grüße vom Vajswerk!

Die Leben des Berl Kostinski:
Uraufführung im Deutsch-Russischen Museum in Berlin-Karlshorst

Am Sonntag den 10. April 2016 wird im Deutsch-Russischen Museum in Berlin-Karlshorst um 19 Uhr die neueste Vajswerk-Produktion uraufgeführt: DIE LEBEN DES BERL KOSTINSKI.

DIE LEBEN DES BERL KOSTINSKI

 

 

 

 

 

Wer bin ich denn? • Jude, ich bin Jude. • Wie heiße ich eigentlich? • Berl. Mein Name ist Berl. Ich bin Berl. • Und wie heißen meine Eltern? • Schmilik und Brajndl. • Wissen sie, dass ich noch am Leben bin, dass ich noch lebe? • Das weiß ich nicht. Sie wissen nichts von mir. • Habe ich Geschwister? Wieviele? • Fünf Geschwister, fünf. • Wie heißen sie? • Borach. Nochim. Chana. Jankl. Fajwl. • Leben sie noch? • Das weiß ich nicht. • Werde ich meine Lieben noch einmal im Leben sehen? • Das weiß ich auch nicht.

Mehr zum Stück erfahren Sie hier.

Weitere Vorstellungen sind am 11. April um 9:00 Uhr und um 11:00 Uhr, sowie am 15. und 16. April, jeweils um 19:00 Uhr.

Ort: Deutsch-Russisches Museum Berlin-Karlshorst, Zwieseler Str. 4, 10318 Berlin
Vorverkauf unter 030/50150855 und kontakt@museum-karlshorst.de
Eintritt: 7/4 Euro

Das Spiel von Dina und Jovan:
zwei weitere Aufführungen und eine Autorenlesung

Nach der Uraufführung im Haus der Wannsee-Konferenz und den Gastspielen in Stockholm ist DAS SPIEL VON DINA UND JOVAN noch zweimal in Berlin zu sehen: diesmal im Haus der Jugend Zehlendorf.

Einen Eindruck vom Stück bekommen Sie auf YouTube:

Mehr zum Stück lesen Sie hier.

Die Aufführungen finden statt am 19. und 20. März, jeweils um 20 Uhr.

Ort: Haus der Jugend Zehlendorf, Argentinische Allee 28 (U-Bahnhof Krumme Lanke)
Vorverkauf unter 030/80909913 und email@hdjzehlendorf.de
Eintritt: 5/10 Euro

Zusätzlich findet am 21. März eine Autorenlesung mit Dina und Jovan Rajs und ihren Übersetzern statt. Ort: Literaturhaus Berlin, Fasanenstraße 23 (U-Bahnhof Kurfürstendamm).
Der Eintritt ist frei.