
Was bleibt nach einem Gedenkstättenbesuch; nach der Besichtigung des ehemaligen deutschen Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau? Neben zahlreichen Eindrücken und Erinnerungen (und Verpflichtungen?) auch ein kurzes Video und ein kurzes Hörstück – das Jugendliche aus Steglitz-Zehlendorf erstellt haben. Das Hörstück hat „Auschwitz, ein Ort, der nicht die Hand vor den Mund hält“ als Titel und wurde mit Vajswerk entwickelt und wird am Montag, 20. April 2026 uraufgeführt. Mit dem Video zusammen wird es um 18 Uhr in der Jfe Flemmingstraße präsentiert. Anschließend kommen die Jugendlichen untereinander und mit dem Publikum ins Gespräch. Willkommen! – Foto von Cindy Zinser vom historischen Ort im Herbst 2025.
Auch wenn die Recherche und das Spiel einmal vorbei sind, hört unser Befassen damit nicht auf – verbunden mit bestimmten Menschen. Waren es gleich zu Vajswerks Anfang Dina und Jovan Rajs, kam Anne-Marie Meier-Graefe Broch bald hinzu, dann blieben Lotte und Käte Laserstein … auch Franz Fühmann ließ uns nicht los. Nach der Uraufführung von 
Wir waren ja nicht nur auf dem Weg nach Stuttgart, so im Juli 2022 mit
Durch einen Vajswerkgründer und Jugendgerichtshelfer kamen wir zu einer Projektidee, die nun in die dritte Runde geht. Schüler:innen der Gail S. Halvorsen Schule werden mit fiktionalisierten Fällen des Jugendgerichts konfroniert und fragen nach den Menschen dahinter – und geben ihnen schließlich eine Gestalt.
Vajswerks 2026 zeichnet sich zwar erst in seinen Umrissen ab, aber das Großprojekt zieht sich über das gesamte Jahr:
Vajswerks 2025 ist/war das Jahr der Geburtstage und Jahrestage. Beginnen wir rückblickend mit dem jüngsten Jubilar, dem Vajswerk, das im Sommer seinen 10. Geburtstag feierte. Im Herbst dann jährte sich die Einheit – das Land in dem wir heute leben – zum 35. Mal; 
Mehrmals machte sich Vajswerk auf den kurzen Weg in die kleinste Stadt Brandenburgs. In Märkisch Buchholz lebte und schrieb Franz Fühmann. Im Sommer reisten wir von dort in seinen Geburtsort, nach Rokytnice nad Jizerou, der 1922 noch Rochlitz an der Iser hieß. 