ÜBER KAMJANEZ PODILSKYI UND NOVI BEČEJ IN BERLIN

Im August führen uns zwei Zeitreisen nach Kamjanez-Podilskyi und Novi Bečej sowie Kumane, Zrenjanin und Belgrad.

Im Sommer vor 85 Jahren wurde nach dem deutschen Angriff auf die Sowjetunion auch Kamjanez-Podilskyi zur Frontstadt; Briefe wurden nicht mehr weiterbefördert. Ein österreichischer Wehrmachtsoffizier brachte sie als Beutegut nach Wien, erst 2010 kehrten sie in die Ukraine zurück. In Kyjiw und Berlin gab es Ausstellungen über diese Briefe und die damit verbundene Recherche; im Museum Berlin-Karlshorst ist sie aktuell wieder zu sehen. Dort zeigt Vajswerk erneut seine Inszenierung der Juni-Briefe: am 13. und 14. August um 19 Uhr.

Am 20. August berichtet Hanna Sjöberg über Vajswerks Reise in die Voivodina sowie über die Flucht eines serbischen Zwangsarbeiters aus dem deutsch-besetzten Norwegen ins neutrale Schweden, als Fortsetzung von Code Viking 1941-2021 um 19 Uhr, im Hennwack, als Teil von Vajswerks Recherche-Termin-Reihe. Der Eintritt bei allen drei Veranstaltungen ist frei; willkommen!

Das Foto zeigt Manolito Palma, Charles Toulouse, Anton Peishakhov und Laura Mitzkus am Spielort in Karlshorst.