CODE VIKING 1942-2021

Vorab zwei Informationen über Folgeprojekte in 2024 und 2026. 

Im Sommer 2026 machten wir uns auf den Weg in die Voivodina, nach Novi Bečej und Zrenjanin, in der ersten Augustwoche. – In Vajswerks Recherche-Termin-Reihe berichtete zuvor am 16. Juli Marina Veselinović weiter vom A teacher from Kumane, danach starten wir zum Gegenbesuch. Zurück in Berlin, erzählte dann  Hanna Sjöberg von der Reise sowie über die Flucht von Petar Flilipović – ebenfalls in Vajswerks Recherche-Termine-Reihe. Über unsere Veranstaltung am 5. August in Kumane berichtete auch TV Novi Bečej; eine englische Übersetzung gibt es hier.

Im Sommer 2024 machten wir uns auf den Weg von Berlin nach Narvik, zu den ehemaligen Lagern in Bjørnfjell und Beisfjord, im Kopf die Geschichte der jugoslawischen Zwangsarbeiter. Davon haben wir am 1. November berichtet, dabei auch einen filmischen Reisebericht gezeigt. Dieser ist  auf Youtube zu sehen. Seit dem Sommer 2026 gibt es diesen kurzen Film auch mit serbischen Untertiteln.

In Kooperation mit dem Center for Public History in Belgrad und dem War and Peace MuseumNarviksenteret in Narvik sowie mit Unterstützung des Auswärtigen Amtes und der Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“ (im Förderprogramm „Jugend erinnert“) veranstaltete Vajswerk das Rechercheprojekt Code Viking 1942-2021.

Beginnend – in der Pandemie – mit online-Treffen auf nationaler und internationaler Ebene, machten sich im Sommer 2021 Jugendliche aus Serbien, Deutschland und Norwegen selbst auf den Weg: nach der Geschichte der Zwangsarbeiter, die ab dem Sommer 1942 vom deutsch-besetzten Serbien ins deutsch-besetzte Norwegen deportiert wurden.

Die Reise nach Berlin wurde dabei von einem schweren Busunfall überschattet; aber schließlich gibt es Bilder aus Belgrad und Narvik, mit denen das Projekt bei einer hybriden Veranstaltung zu seinem Abschluss finden konnte.

Am 25. November wurden eine 22-minütige Projektdokumentation sowie einzelne Filme der Jugendlichen gezeigt: als Stream und an lokalen Orten in Berlin und Belgrad. Alle Filme sind nun zu sehen auf http://www.blodveger.info

Den Flyer für die Abschlussveranstaltung gibt es hier … und unten folgt noch die Ausschreibung von Anfang 2021, als Projektinfo.