Vajswerk im Hennwack – Antiquariat, Buchhandlung und Café – Feuerbachstr.26 12163 Berlin
Einmal im Monat 19 Uhr Eintritt frei Programm bis Dezember 2026 – als PDF
Es ist ja nicht so, dass nur Vajswerk recherchiert. Im Gegenteil, viele tun dies, oft für sich oder beruflich, oft über viele Jahre. Einigen von ihnen sind wir schon begegnet, manchmal sind daraus Projekte für Vajswerk entstanden. Es könnten auch mehr werden. Zum Beispiel durch die Menschen und ihre Recherchen, denen wir ab Mai 2026 eine Bühne, einen Raum geben, im Hennwack, fast immer an einem Donnerstag im Monat.
Do. 07.05. 19:00
Ein Jugendgerichtshelfer recherchiert nach Zusammenhängen und Auswegen
Marcus Heusel
In einem kleinen Film berichtete Marcus Heusel erstmals öffentlich von seiner Arbeit; mit Vajswerk entwickelte er die Projektidee von Was denn schiefe Bahn?! Wieviel Recherche macht den Alltag eines Jugendgerichtshelfers im Bezirk Steglitz-Zehlendorf aus?
Fr. 26.06. 19:00
Eine Osteuropa-Historikerin recherchiert vor ihrer Reise, in post-sowjetische Länder, seit 1991
Ingrid Damerow
1991 kam Ingrid Damerow zum ersten Mal nach Belarus; seitdem ist sie viele Male dorthin gereist; auch ins Baltikum, in die Ukraine, für Blodveger auch nach Russland. Wie verändern sich die Begegnungen von Menschen aus Ost und West vor dem politischen Hintergrund?
Do. 16.07. (?)
A Great-Granddaughter’s Research about a Teacher from Kumane Executed at KZ Bejsfjord
Marina Veselinović
Im serbisch-norwegisch-deutschen Projekt Code Viking porträtierte Marina Veselinović in einem Dokumentar-Video den Bruder ihres Ur-Urgroßvaters, der in einem deutschen KZ bei Narvik erschossen wurde. Fünf Jahre später erzählt sie von neuen Recherchen – in English.
Do. 20.08. 19:00
Eine Textilkünstlerin recherchiert die Flucht und Heimkehr eines serbischen Zwangsarbeiters
Hanna Sjöberg
Wieviel Kunst steckt in der Recherche von Hanna Sjöberg, wie lässt sich der Fluchtweg von Peter Filipović nachzeichnen: unter der Mitternachtssonne drei Wochen zu Fuß auf dem Fjell, im Boot eines Samen ins neutrale Schweden, dann ins mittlerweile sozialistische Jugoslawien?
Do. 17.09. 19:00
Eine Kuratorin und Editorin recherchiert nach Lotte Laserstein / Teil 1: vor Stockholm
Anna-Carola Krausse
Mit ihrer Werkschau im Ephraim-Palais 2003/2004 leitete Anna-Carola Krausse die (Wieder-) Entdeckung der Malerin Lotte Laserstein ein. Exemplarisch kann gezeigt werden, wie sich über viele Jahre eine Biografie nach und nach erschließt, ein Menschenpanorama entsteht.
Do. 08.10. 19:00
Eine Historikerin recherchiert zur Arbeit der Frauen in der Flüchtlingshilfe 1933-1945
Susanne Heim
Anfang des Jahres 2026 erschien bei C.H.Beck Susanne Heims Die Abschottung der Welt. Als Juden vor verschlossenen Türen standen. Hieraus stellt sie die weithin unbekannten Frauen der Flüchtlingshilfe in den Mittelpunkt des Abends, als Beispiel für biografische Forschung.
Do. 05.11. 19:00
Eine Kuratorin und Editorin recherchiert nach Lotte Laserstein / Teil 2: nach Stockholm
Anna-Carola Krausse
Zu weiteren Recherchen ihrer Laserstein-Briefedition reist Anna-Carola Krausse im Herbst 2026 nach Stockholm. Gleich im Anschluss teilt sie ihre Ergebnisse, die gleich im Anschluss vielleicht auch Eingang finden in Vajswerks Laserstein-Reihe / Teil 7.
Do. 03.12. 19:00
Internationale Adoptivkinder in BRD&DDR recherchieren nach ihrer Herkunft
Alejandra Ory und Alfred Kamala Olszok
Zu Vajswerks Wintertreffen 2026 kamen Alejandra Ory und Alfred Kamala Olszok. Was sie von sich, von internationalen Adoptionen in BRD und DDR erzählten, war uns völlig unbekannt. Jetzt beginnen die beiden von Anfang an, vielleicht mit einer Fortsetzung im Januar 2027.
Willkommen im Gespräch!




Bild oben: „Denk an mich“, Käte Laserstein am 27.12.1962 an Lotte Laserstein











Blick von der Putlitzbrücke: links der S-Bahnhof Westhafen, entfernt an den rechten Gleisen der Gedenkort Güterbahnhof Moabit, Februar 2025.






















