Aller guten Dinge sind drei

Wir spielen ja sogar noch 3x János; aber dazu mehr, wenn es wieder soweit ist: Ende April und Anfang Mai. Jetzt aber können wir mehr über unsere neuen Projekte berichten; es sind mittlerweile 3: In Tamara Bunke. Eine Heldin wird gemacht zeigen wir beides – den Menschen und seine Ikonografie. In Blodvei beschäftigen wir uns mit der NS-Zwangsarbeit in Nord-Norwegen – als norwegisch-russisch-serbisch-schwedisch-deutsches Recherche-Theater-Projekt. Und in Anne Marie zeigen wir eine Frau, der wir zum ersten Mal in Arg28 begegnet sind: Anne Marie wuchs in der Arg20 auf, der damaligen Epstein-Villa, bevor sie aus Deutschland vertrieben wurde. Ihre Geschichte handelt von Verfolgung und Exil und von der Selbstbehauptung als Künstlerin, zwischen zwei berühmten Ehemännern: Julius Meier-Graefe und Hermann Broch. Anne Maries Briefe liegen im Deutschen Literaturarchiv in Marbach; dorthin fahren wir vom 10. bis 12. April. Mehr dazu beim Treffen am Mittwoch, 18. April, 16:30 Uhr, im kooperierenden Haus der Jugend in der Argentinischen Allee 28, der Arg28.

Foto: Die ehemalige Grabstätte der sowjetischen Zwangsarbeiter im norwegischen Hattfjelldal, nach der Exhumierung 1951.